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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 10.03.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zur EZB-Entscheidung

    Halle (ots) - Mit der Kritik an seiner Strategie kann Draghi leben. Ein Problem aber macht ihm zunehmend zu schaffen: Die Zweifel wachsen, ob Draghis Mittel wirken. Dann ist er nicht mehr der Super-Mario, sondern ein hilflos Suchender nach einer wirksamen Medizin für einen chronisch kranken Patienten. Auch deswegen erhöht die Notenbank die Dosis. Draghi versucht mit allen Mitteln, dem wachsenden Frust und dem um sich ...

  • 09.03.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zu von der Leyen

    Halle (ots) - Fehler, aber kein Fehlverhalten, auf diese Kurzformel hat der Universitäts-Direktor das Urteil gebracht. Sie hat das Zeug zum geflügelten Wort zu werden. Für von der Leyen ist die Sache damit ausgestanden. Es bleibt ein kleiner Makel, aber der schlägt sich nicht einmal im Lebenslauf nieder, wo sonst der "Dr." hätte gestrichen werden müssen. Umsonst war die Prüfung der Doktorarbeit dennoch nicht: Wo ...

  • 09.03.2016 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD und Wirtschaft

    Halle (ots) - "Mut zur Leistung" plakatiert die AfD und fordert "Wettbewerb statt Gleichmacherei". Die Leistungsträger würden in Deutschland über Gebühr belastet, klagt sie, leistungsfeindliche Steuern wie hohe Spitzensteuersätze oder Erbschaftsteuer müssten abgeschafft werden. Als wirtschaftsliberale Partei wird für "Freiheit" plädiert, also gegen gesetzliche Schranken wie Frauenquoten und den Mindestlohn, den ...

  • 08.03.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Hetz-Urteil und Facebook

    Halle (ots) - Sigmar Gabriel sei ein "Volksverräter", einer der "standrechtlich erschossen" gehöre, hatte ein 41-jähriger Dresdner auf Facebook gegiftet. Der SPD-Chef sei ein "Assi", ein "perverser Kinderschänderfreund" und "schlimmer als die Nazis". Die Quittung des Amtsgerichts Dresden: 1 200 Euro Strafe. Der Fall zeigt, wie offensichtlich verlockend es für etliche ist, scheinbar anonym, dafür aber ungebremst ...

  • 08.03.2016 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zum EU-Gipfel

    Halle (ots) - In Ankara soll niemand glauben, man habe die EU sozusagen auf seine Seite gezogen. Solange die Führung mit einer Mischung aus liberalem Markt und islamisch gefärbter Diktatur regiert, wird Ankara kein Partner sein können, der in absehbarer Zeit als 29. Vollmitglied mit am Tisch sitzt. Das macht diese Zusammenarbeit in einer Krise zu einem Zweckbündnis und die Erfüllung der Forderungen zu einem aus der ...

  • 08.03.2016 – 16:51

    Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Verkehr Fahrzeugtechnik Dessau ist insolvent

    Halle (ots) - Der traditionsreiche Bahnen-Hersteller Fahrzeugtechnik Dessau hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht bestellte den halleschen Rechtsanwalt Lucas Flöther zum vorläufigen Insolvenzverwalter. "Wir werden in den kommenden Tagen versuchen, das Geschäft zu stabilisieren", sagte Flöther der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). ...

  • 07.03.2016 – 13:50

    Mitteldeutsche Zeitung: Thüringen/Geheimdienste Erfurter Staatskanzlei lehnt Pläne für einen erneuten Einsatz von Verfassungsschutz-V-Leuten in der rechten Szene ab

    Halle (ots) - Der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Benjamin Hoff (Linke), hat betont, dass es in Thüringen keine neuen V-Leute im rechtsextremistischen Bereich geben werde. "Der Koalitionsvertrag gilt uneingeschränkt", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) mit Blick auf ...

  • 07.03.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Geheim-Vertrag geleakt/Ost-Länder planen Polizei-Zentrum in Leipzig

    Halle (ots) - Das Internet-Blog "netzpolitik.org" hat den Entwurf eines bislang geheimen Vertrags zwischen mehreren ostdeutschen Bundesländern über ein gemeinsames polizeiliches Sicherheitszentrum veröffentlicht.Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe). Während Datenschützer und Oppositionspolitiker Bedenken wegen des Zentrums ...

  • 06.03.2016 – 17:58

    Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zu BVB-FCB

    Halle (ots) - Die Erkenntnis des vielleicht besten Bundesliga-Duells dieser Saison ist doch, dass der FC Bayern gar nicht so dramatisch enteilt ist, wie es über Monate den Anschein hatte. Dass es doch noch eine ernstzunehmende Konkurrenz auf nationaler Ebene gibt. Dieser 25. Spieltag hat vielleicht eine Vorentscheidung für diese Saison gebracht. Aber er hat die Hoffnung genährt, dass die Bayern nicht auf ewig enteilt ...

  • 06.03.2016 – 17:57

    Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar Mitteldeutsche Zeitung (Halle) zu EU-Türkei-Gipfel

    Halle (ots) - Regierungen, die Kritik von Journalisten oder auch Demonstranten so wenig vertragen, dass sie sie niederknüppeln, agieren diktatorisch. Umso bemerkenswerter ist es, wie verhalten die Reaktionen der Bundesregierung und der EU auf die Aktion der türkischen Regierung gegen die Zeitung Zaman ausfielen. Statt entrüstet aufzuschreien, fuchtelten die ...

  • 04.03.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Flüchtlingskrise

    Halle (ots) - In den Verhandlungen zur Flüchtlingskrise ist ein schärferer Ton eingezogen. Kanzlerin Angela Merkel, die im September wartende Flüchtlinge aus Ungarn einreisen ließ, verkündet nun angesichts der Situation an den griechischen Grenzen, auch in Griechenland lasse sich übernachten. Die neue Schärfe mag einen Grund haben: Die Gegner feiern sie als Erfolg - Horst Seehofer konstatiert bereits eine Wende der ...

  • 04.03.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zur WM-Vergabe

    Halle (ots) - Das Sommermärchen ist vorbei. Nicht nur das des Deutschen Fußballbundes (DFB), bei dem man weiterhin glaubt, dass die überwältigende Stimmung 2006 das reine Produkt seiner Bemühungen war. Trotz aller ungeklärten Fragen sind die dunklen Geschäfte des lichten WM-Projekts kaum mehr zu leugnen. Tatsächlich aber bestand das gute Sommergefühl in der Verblüffung der Bevölkerung über sich selbst, in ...

  • 03.03.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Beck

    Halle (ots) - Der Abgang Volker Becks als Spitzenpolitiker der Grünen war unvermeidlich. Der innenpolitische Sprecher einer Bundestagsfraktion, der im Verdacht steht, als Drogenkonsument mit Dealern Geschäfte zu machen, hat sein Amt verspielt. Das ist für den Politiker eine Katastrophe, für seine Partei, die drei Landtagswahlkämpfe führt, ist es zumindest ärgerlich. Aber mit seinem mutmaßlichen Vergehen hat Beck nicht nur seine Zukunft als Politiker zerstört und ...

  • 02.03.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schwarze Null und Migration

    Halle (ots) - Wie nachhaltig eine Politik ist, was sie für die Generationengerechtigkeit leistet, bemisst sich nicht allein am Schuldenstand. Zur Hinterlassenschaft der heute Verantwortlichen gehören auch die Schlaglöcher und die Mängel im Bildungssystem. Und wer zulässt, dass eine Gesellschaft auseinanderdriftet, kann kaum für sich in Anspruch nehmen, im Interesse der Kinder und Kindeskinder zu handeln. Der Bedarf ...

  • 02.03.2016 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Vorwahlen

    Halle (ots) - Hillary Clinton wäre vielleicht kein Segen für die Europäer, aber zumindest wäre sie eine verlässliche Partnerin. Sie hat als Ministerin unter Obama die US-Außenpolitik geprägt. Deutschland und Europa müssten keine gewaltigen Änderungen befürchten, schon gar keine militärische Alleingänge wie beim letzten republikanischen Präsidenten George W. Bush. Vielleicht würde Clinton die Europäer mehr ...

  • 02.03.2016 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Drogen und Beck

    Halle (ots) - Die Konsequenzen des Vergehens folgen also nicht moralischen, sondern juristischen Kategorien. Wie groß Becks moralische Verfehlung ist und ob er der Vorbildrolle eines Abgeordneten noch gerecht wird, hängt von den Ermittlungsergebnissen ab - noch mehr aber von der politischen Einstellung des Betrachters. Die Grünen blicken möglicherweise milder darauf, weil sie ohnehin eine liberalere Drogenpolitik ...

  • 01.03.2016 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Allianz

    Halle (ots) - Aus Kundensicht klingt die schöne neue Digitalwelt der Versicherung oft verlockend. Vieles wird einfacher und schneller. Das erfordert zunehmenden Datenverkehr per Internet, was damit aber Datensicherheit und die nicht immer schon beantworte Frage zum strittigen Thema macht, wem digital erhobene Daten gehören. Für die Assekuranz in Gänze bedeutet Digitalisierung bei gleichen Geschäftsumfängen unweigerlich Stellenabbau. Speziell in gesättigten ...